Auslfug nach Bratislava

Auslfug nach Bratislava

Und schon wieder sind in Ungarn Ferien… Diesmal haben wir sie für einen Trip nach Bratislava genutzt.

Wenn du schon einmal eine Reise geplant hast, die über Landesgrenzen hinweg geht, dann weißt du vielleicht, wie viel Aufwand es kostet, solch eine Reise zu planen. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass die Webseiten der ungarischen und slowakischen Zug- und Busbetriebe nur auf der jeweiligen Landessprache sind. Aber zum Glück gibt es ja Google Translate… 🙂

Los ging es am 01. November um 5:56 Uhr.

Kleine philosophische Anmerkung: Der Begriff „Morgengrauen“ kommt nicht von irgendwo her! 😀

Da wir äußerst preisbewusst sind, haben wir uns für einen Fernbus, den regiojet, entschieden (8€), der ein wahres Kreuzfahrschiff war. Mit Bildschirmen für jeden Fahrgast und WiFi an Bord traten wir die vierstündige Reise von Budapest nah Bratislava an und erreichten Bratislava um 14:30 Uhr.

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Es war ganz toll, dass wir die Möglichkeit hatten, in Braislava bei anderen EVS-Freiwilligen dort zu übernachten, wodurch wir die Kosten für ein Hostel gespart haben. Die Wohnung der anderen Freiwilligen lag ca. 30min außerhalb der Stadt, inmitten einem Labyrinth von Hochhäusern, wovon ich sehr beindruckt war.

Bratislava, Stadt der Hochhäuser sowie wunderschönen Häuser

Am selben Abend haben wir uns dann noch auf den Weg gemacht, ein wenig die Stadt zu erkunden. Die Altstadt von Bratislava ist wunderschön. Im Gegensatz zu anderen Städten wurde Bratislava im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und die Häuser sind teils noch au dem 14. Jahrhundert. Ein anderer postivier Aspekt ist, dass die Altstadt eine große Fußgängerzone ist und man nicht auf die Autos aufpassen muss.

 

Am Freitag haben wir dann wieder eien Free Walking Tour mitgemacht. Diese Touren finde ich echt gut, da einem die Stadt und die Geschichte erklärt wird, es nicht viel kostet und man Leute kennen lernt.

Nach der Tour sind wir dann ein wenig auf eigene Faust herumgebummelt, haben die kleinen Gassen entdeckt und all die schicken Läden in der Altstadt bestaunt.

Worüber ich mich sehr gefreut habe, ist der gute alte Euro, mit dem man in der Slowakei bezahlt. Auch interessant ist der Einfluss der Währung auf das Kaufverhalten…

Nightlife

Natürlich standt auch das Abendprogramm auf unserer To-Do-Liste für Bratislava. Zuerst haben wir andere Freiwillige getroffen, die Chiara von ihrem On-Arrival Training kennt. Egal aus welchem Land, welches Alter oder welches Projekt, die Hauptsache war nur, dass wir alle einen EVS in Ungarn machen. Es waren auch drei Deutsche dabei. Eigentlich wollten wir zusammen in eine Karaoke-Bar, jedoch war die leider schon sehr voll. Deswegen sind wir weiter durch die Stadt gestreift aber mit so einer großen Gruppe ist es sehr schwierig, sich zu einigen, weshalb wir uns später wieder getrennt haben.

Wir haben einen guten Pub gefunden, der zwar überteuert war, aber dafür gute Musik hatte. Und zum Glück gab es da auch angetrunkene Herren, die uns die Getränke ausgegebn haben. 🙂

Der allgegenwärtige Kommunismus

Am nächsten Tag stand dann die Free Walking Tour zum Kommunismus auf unserem Plan. Ich finde, das ist ein spannendes Thema, vor allem weil es noch so allgegenwärtig ist. So wurde zum Beispiel der Stadtteil Petržalka auf der anderen Seite der Donau komplett von der kommunistischen Regierung erbaut.

Zudem war es schön, das Schulwissen anzuwenden. 🙂

Während der Tour haben wir einen deutschen Studenten, eine franzische Studentin und eine amerikanische Reisende unseres Alters kennengelernt und beschlossen, gemeinsam Abend zu essen.

Ein Gericht für den ganzen Tag

And diesem Abend wollten wir gerne typisch slowakisches Essen ausprobieren, genauer gesagt Bryndzové halušky, auf deutsch Nocken. Wir haben ein gutes Restaurant gefunden, das nicht so überteuert wie die anderen war und wo uns die Nocken nur 5,70€ gekostet haben. Falls du mal in Bratslava sein solltest kannst du das Restaurant ja mal besuchen, es heißt Divný Janko.

Doch sei vorgewarnt, Bryndzové halušky ist super füllend und liegt schwer im Magen. Ein Glück, dass wir an diesem Tag kein Mittag gegessen haben…

Zusammen mit den anderen hatten wir sehr viel Spaß und ich fand es toll, dass wir so spontan zusammen gegessen haben.

Der kleine Ausflug nach Bratislava hat sich wirklich gelohnt und meiner Meinung anch wird diese Stadt als Kurztrip von Wien aus unterschätzt. Es braucht schon mehr als einen Tag, um all die kleinen Gassen in der Altstadt zu entdecken…

Und jetzt muss ich schnell Sachen packen, denn morgen fahre ich endlich zu meinem On-Arrival-Training nach Budapest!

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