Die letzten Tage

Die letzten Tage

… meines Europäischen Freiwilligendienstes in Ungarn…

…habe ich sehr genossen. Seit den Schulferien habe ich ja nur noch nachmittags im Jugendzentrum gearbeitet und selbst dort, war es nicht wirklich „Arbeit“, sondern mehr Spaß. Zum Beispiel haben wir zwei Brücken in Nagyvázsony angestrichen oder den „Chaosraum“ nebenan aufgeräumt. Vormittags hat jeder mehr oder weniger seine eigenen Sachen gemacht, ich habe mich um ein Zimmer in Passau gekümmert oder an Geschenken zum Abschied gebastelt.

Das Riesenei

Außerdem hatten wir noch Spaß mit einem Straußenei. Am Dorfrand gibt es eine Straußenfarm und da dem Hausbesitzer das Land gehört, auf dem die Straußenfarm steht sind wir über ihm zum Straußenbesitzer gekommen, der uns ein Ei für 3000HUF (9€) verkauft hat. Nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, was mit dem Straußenei zu tun sei, haben wir es 90min! lang gekocht und später mit der Säge geöffnet. Es war wirklich ein sehr großes Ei und wir haben drei Tage lang davon gegessen.

Meine Abschiedstournee

Nach unserem See-you-soon dinner am Montag begann dann erst meine Abschiedstournee. Am folgenden Abend war ich bei einer anderen Lehrerin ,Heni, zum Abendessen, was wirklich sehr nett war. Am Mittwoch habe ich Ursula tschüss gesagt und wir haben bei der Gelegenheit auch gleich den selbstgebrannten Pálinka probiert. Am Donnerstag sind wir nach Veszprém gefahren, damit die anderen Souveniers kaufen konnten und ich Forint wieder in Euro umtauschen konnte. An einem Abend haben Louie und ich zudem auch draußen geschlafen, da ich bis dahin noch nie unter freiem Himmel geschlafen habe und das gerne einmal machen wollte. Es war ein toller Abend mit lustigen und interessanten Gesprächen am Lagerfeuer.

Insgesamt waren die letzten Wochen in Ungarn toll und ich hatte wieder mal das Gefühl, auf Dauerurlaub zu sein. Das Wetter war schön, es gab nichts, was mir keinen Spaß gemacht hat und ich bin schon voller Vorfreude auf zu Hause, wenn ich heute meinen Koffer packe!

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