Ein Reich unter der Erde – Die Postojna Höhle

Ein Reich unter der Erde – Die Postojna Höhle

An unserem letzten vollen Tag, Samstag, wollten wir uns noch gerne die bekannte Postojna jama (auf Deutsch die Adelsberger Grotten) anschauen.

Wie immer ging es mit dem Bus dorthin und um ca. 8:45 Uhr waren wir an der Höhle. Da ich weder ein PayPal Konto besitze, noch irgendeine andere Möglichkeit, im Internet zu bezahlen, habe wir die Tickets nicht im Vorraus im Internet gekauft, sondern direkt an der Höhle. Natürlich mussten wir dann auch auf unsere Führung warten, die erst um 10:30 Uhr war. In der Wartezeit haben wir uns dann noch das Gelände ein wenig angeschaut und Venni hat einen Salat gegessen.

Um 10:15 Uhr waren wir dann am Eingang und später saßen wir in der kleinen, sehr modernen Höhlenbahn. Die Postojna Höhle ist nämlich 24km lang, damit jedoch nicht die längste Höhle in Slowenien, wo es ca. 10.000 weitere Höhlen gibt. Mit der Höhlenbahn sind wir also eine ganze Weile durch die Höhlen gefahren, die einfach unfassbar sind. Erstaunlich, was die Natur alles kann, in den reisigen und winzigen Hallen und Ritzen solche Skulpturen aus Stein zu erschaffen. Die Höhlen sind auf jeden Fall ziemlich beeindruckend und ich habe auch versucht ein paar Fotos zu machen, im Internet gibt es allerdings Millionen von bessere Fotos von der Höhle. 🙂

Um 10:15 Uhr waren wir dann am Eingang und später saßen wir in der kleinen, sehr modernen Höhlenbahn. Die Postojna Höhle ist nämlich 24km lang, damit jedoch nicht die längste Höhle in Slowenien, wo es ca. 10.000 weitere Höhlen gibt. Mit der Höhlenbahn sind wir also eine ganze Weile durch die Höhlen gefahren, die einfach unfassbar sind. Erstaunlich, was die Natur alles kann, in den reisigen und winzigen Hallen und Ritzen solche Skulpturen aus Stein zu erschaffen. Die Höhlen sind auf jeden Fall ziemlich beeindruckend und ich habe auch versucht ein paar Fotos zu machen, im Internet gibt es allerdings 50 bessere Fotos von der Höhle. 🙂

Unsere Gruppe war ganz schön groß und ehrlich gesagt habe ich das meiste, was unser Guide gesagt hat, im Vorfeld schon auf Wikipedia gelesen. Wir sind ca. 2km auf den Betonwegen auf und ab durch die verschiedenen Höhlen gelaufen und wie gesagt, es war sehr beeindruckend, wie in einem Film. Zum Ende der Führung konnten die Besucher noch einen Grottenolm besichtigen und zurück ging es wieder mit der Höhlenbahn. Allein schon die Fahrt mit der Bahn lohnt sich sehr und insgesamt war es ein tolles Erlebnis. Natürlich hatte es aber auch seinen Preis von 22,50€ für Studenten…

Noch einmal Ljubljana

Interessanterweise fährt am Samstag nur ein öffentlicher Bus von der Höhle nach Ljubljana und zwar um 14:30 Uhr, sodass wir noch zwei Stunden warten mussten. Auf den Treppenstufen im Schatten sitzend haben wir uns so noch die Zeit mit Karten spielen vertrieben. Schließlich waren wir um 15:45 Uhr wieder zurück in Ljubljana, wodurch wir leider ganz knapp die Free Walking Tour um 15:00 Uhr verpasst haben. Deswegen sind wir erst einmal ins Hostel, um unsere Füße auszuruhen. Danach sind wir erstmal mit den Gedanken ans Essen wieder Restaurant My Dumplings Of Slovenia gegangen, wo ich diesmal einen sehr leckeren süßen Knödel probiert habe. Der Preis ist ganz okay und ich würde wieder dort hingehen, wenn ich nach Ljubljana komme.

Da wir trotzdem noch ein wenig mehr von Ljubljana sehen wollten, (zumindest ich) haben wir uns von der Touristeninformation einen Stadtplan geholt und haben unsere eigene private Free Walking Tour gemacht. Ich weiß nicht, ob Venni daran Gefallen hatte, aber mir hat es Spaß gemacht, dir Stadt zu entdecken. Wir haben uns auch kurz eine Performance zweier Comedians angeschaut, dazu der Zeit gerade eine Theaterfestival in Ljubljana stattgefunden hat. Wir sind durch den Tivoli Park gegangen, sind an der amerikanischen, ungarischen und deutschen Botschaft vorbeigekommen und haben das sehr schlichte slowenische Parlament gesehen. Danach haben wir uns in Richtung Fluss bewegt und am Ufer war es mit dem ganzen Grün sehr schön. Überhaupt ist Ljubljana erstens sehr grün und fahrradfreundlich. Die Stadt gefällt mir außerordentlich gut, sie ist nicht so groß und laut wie Budapest, sondern übersichtlich, fußgängerfreundlich und einfach nett. Entlang es Ufers sind wir schließlich wieder zurück zum Hostel gelaufen, wo ich zum Abendessen Spaghetti gekocht habe.

Beim Spaghetti Kochen habe ich mich noch sehr nett mit zwei Interrailern aus Schottland unterhalten, von denen der eine sogar aus Shetland stammt. Danach sind wir noch auf meinen Wunsch hin um 22:00 Uhr zu einem alternativen Kunstzentrum Metelkova Mesto, das Ljubljaner Szimpla gegangen, weil ich neugierig war, was es ist. Es besteht aus mehreren alten, leerstehenden Häusern, die teilweise aufgebaut, angebaut und bemalt sind. Abends ist im Klub Party, aber eher für Heavy Metal Freunde, was Venni und ich nicht sind. Weil wir auch keine Lust auf Bier hatten, sind wir schließlich wieder zurück zum Hostel und ins Bett gegangen, da am nächsten Tag unsere Rückfahrt nach Vezsprém auf dem Programm stand.

2 Gedanken zu „Ein Reich unter der Erde – Die Postojna Höhle

    1. Hm, so sieht es wohl aus. 🙁 Da ich in den letzten Monaten ziemlich oft unterwegs war, sollte ich jetzt auch ein mal wieder ein bisschen in Nagyvázsony sein. Außerdem sind formal meine Urlaubstage aufgebraucht. Ohne Auto ist es zudem echt umständlich dorthin zu kommen bzw. zu bleiben, da die Campingplätze 10km außerhalb liegen. Ich finde das auch echt schade, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

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