Tag 3 MY EARTH: Lateinamerika in Nagyvázsony

Tag 3 MY EARTH: Lateinamerika in Nagyvázsony

Den Dienstag haben wir komplett in Nagyvázsony verbracht und wie könnte es anderes sein, der Tag hat mit dem Besuch der Burgruine angefangen. Diese ist nämlich das „Wahrzeichen“ des Dorfes und der Grund, warum Touristen hier herkommen. Deswegen durfte sie natürlich nicht fehlen. Obwohl ich schon auf der Burg war, bin ich trotzdem mitgegangen und habe ein wenig gefilmt und fotografiert.

Danach ging es zum frisch gebauten Igásló Központ, so etwas wie ein Pferdesportzentrum, ein wenig außerhalb von Nagyvázsony. Der Vormittag war sehr offiziel mit Zeitungen und vielen Fotografen, Politikern und Vorträgen. Hier geht es zum Artikel und Fotos der örtlichen Zeitung VEOL.

Dabei war das mit dem Übersetzen gar nicht so einfach und teils auch ein wenig ermüdend, da erst von Ungarisch auf Englisch und dann von Englisch auf Spansich übersetzt werden musste. So kann dann mal ein Satz auch zwei Minuten brauchen…

Nachdem Mittagessen ging es weiter mit Präsentationen z.B. über das Nachbardorf Kapolcs, einer Waldschule, einem Ökodorf und schließlich auch Präsentationen der einzelnen Partnerorganisationen. Für sich waren diese spannend, doch nach dem sechsten Imagefilm habe ich dann auch nicht mehr richtig zugehört. Da ich die einzige! bin, die kein Spanisch spricht und es nur eine Übersetzung auf Ungarisch gab, hat Horacio aus Uruguay nur für mich übersetzt. Das war ziemlich witzig, weil er noch viel mehr erzählt als das, was eigentlich gesagt wurde. Also mit Insidertips bezüglich Uruguay und Paraguay kann ich jetzt dienen. 😀

Von 16:30 Uhr bis 18:00 war dann Freizeit, die Sophie und ich mit Erik und Dávid im Jugendzentrum verbracht haben, bevor wir zum Hostel der Teilnehmer im Dorf gegangen sind. Dort sollte dann ein Kulturabend stattfinden und jeder wurde gebeten, traditionellen Wein o.ä. aus seiner/ ihrer Region mitzubringen.

Der Abend begann mit einer Geschichte. Und zwar gibt es nämlich jemanden im Dorf einen richtigen Geschichtenerzähler, der packend erzählen kann. Natürlich primär auf Ungarisch. An diesem Abend hat er es allerdings auf Englisch probiert und es wurde dann auf Spanisch übersetzt. Danach hat dann der Männerchor von Nagyvázsony gesungen und gab’s Essen. Als alle fertig waren, haben dann die Franzosen angefangen, französische Lieder zu singen und dann ist etwas ganz Tolles passiert. Ein paar der ungarischen Chorsänger kannten nämlich die Lieder und haben mitgesungen. Es war ein sehr schönes Bild wie beide Gruppen, die jeweils am andere Ende des Raumes saßen miteinander gesungen haben. Später wurde dann noch getanzt und es war ein echt schöner (und langer) Abend.

Fortsetzung folgt…

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