Tag 5 MY EARTH: Abschied in Budapest

Tag 5 MY EARTH: Abschied in Budapest

Was bisher geschah

Heute morgen hieß es erst einmal Abschied nehmen. Aber noch nicht von den Projektteilnehmern, sondern von Sophie. Da wir uns echt gut verstehen und wir in der letzten Woche dann einer mehr in unserer Wohnung waren, finde ich es sehr schade, dass sie nach einer Woche schon wieder gefahren ist. Ich bin nur mit Abschied nehmen beschäftig, weil wir uns heute auch von den MY EARTH-Leuten getrennt haben. Da sie alle unglaublich nett und witzig sind, fällt es mir nicht so leicht, aber Menschen kommen und gehen. Wäre ja auch langweilig sonst.

Nachdem ich Sophie um 7:00 Uhr noch zur Bushaltestelle gebracht habe, haben wir uns um 8:30 Uhr auf den Weg nach Budapest gemacht. Leider mussten wir im Stau warten, sodass wir erst um 11:00 Uhr dort angekommen sind. Allerdings gab es deswegen viel Zeit zum Unterhalten und so hat mir zum Beispiel Andrés aus Uruguay von seiner Website erzählt: Da er beim Warten am Flughafen oft darüber nachgedacht hat, wohin und warum die Leute reisen, hat er irgendwann angefangen, ein paar von ihnen zu interviewen. Aus den verschiedenen Interviews, ist dann eine Website entstanden. Ich finde das eine total tolle Idee und deswegen schau ruhig mal vorbei, allerdings ist es nur auf Spanisch. Dort findest du bald auch ein Interview mit mir! Aber Google translate hilft. 🙂

Endlich in Budapest angekommen, haben Erik, Feri, Svetlana und ich die Koffer der Teilnehmer ins Hotel gebracht, während die anderen für eine Präsentation im Europa Jugendzentrum waren. Danach war ein Besuch im Parlament vorgesehen, wo wir die anderen um 14:00 wiedergetroffen haben. Da wir davor noch viel Zeit hatten, haben wir Falafel zum Mittag gegessen und das unfassbar frühlingshafte Wetter an der Donau genossen. Es war schon richtig warm, sonnig und macht einfach anhaltende gute Laune.

Das ungarische Parlament ist nicht nur von außen atemberaubend, sondern auch von innen. Auch wenn ich das viele Gold überall zu protzig, besonders für ein politisches Gebäude, finde, ist es wunderschön. Leider war der Tourguide nur auf Spanisch, allerdings habe ich meine Übersetzer gefunden.

Während die Projekt Teilnehmer mitsamt Rita und Dávid in Budapest gebliebenen sind, um am Freitag zum anschließenden Studienbesuch nach Portugal zu fliegen, sind Erik, Feri, Svetlana und ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Netterweise hat uns die Mutter von Erik in Veszprém vom Bahnhof zum Busbahnhof gebracht, der liegt nämlich eine halbe Stunde entfernt, sodass wir noch den früheren Bus erwischt haben und um 20:00 Uhr in Nagyvázsony waren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.