Week 11: Song 28: Cú föl lovam

Week 11: Song 28: Cú föl lovam

Nach langer Zeit kommt jetzt mal wieder ein ungarischen Lied. Und zwar Cú föl lovam vom Komponisten Zoltán Kodály, der neben Béla Bártok und Franz Liszt einer der berühmtesten ungarischen Musiker ist. Er hat von 1882 bis 1967 gelebt und war wegweisend für die musikalische Bildung in Schulen und Kindergärten. Denn er war der Entwickler der Kodály-Methode bzw. Prinzipien, die das tonale Verständnis (hängt zusammen mit Tonika, Dominante und Subdominante) in den Mittelpunkt des Musikunterrichts rückt und die u.a. Solfège, also do, re, mi, fa, so, la, si beinhaltet. Da der Musikunterricht in Ungarn meistens diesen Kodály-Prinzipien folgt, weiß ich jetzt endlich, warum alle ungarischen Schüler Solfège anwenden können. Darüber war ich sehr erstaunt, da in Deutschland erschreckend wenig Schüler Noten lesen können, geschweige denn wissen, was eine Tonika ist. Aber nicht nur für die Musikpädagogik ist Kodály bedeutend, sondern er hat auch zusammen mit seinem Freund Béla Bartók ungarische Volkslieder gesammelt und aufgeschrieben. Zudem hat er selbst Volkslieder komponiert, u.a. auch diesen Song der Woche.

Jetzt aber genug Geschichte, der Grund für diesen Song ist, dass ich am Samstag das 53. Gedächtnis-Konzert besucht habe. Da auch Schüler der Balatonfüreder Schule gesungen haben und mich eine Lehrerin eingeladen hat, bin ich zum Chorkonzert gegangen. Neben vielen ungarischen Volksliedern gab es auch einige moderne Lieder und ein Chor hat sogar auch ein deutsches Lied gesungen. 🙂 Und es gab noch mehr Deutsch…

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