Week 26 – Song 43: Lied vom Nicht-Verstehen

Week 26 – Song 43: Lied vom Nicht-Verstehen

Das ist jetzt das dritte Lied von der A-Cappella Band Maybebop, das ich hier empfehle und ich finde ihr Album „Sistemfehler“ so gut, dass ich die ganzen anderen Lieder auch noch empfehlen könnte. Also, hier geht’s zum Youtube Album des Albums. 🙂

Jetzt aber zum Lied und zur Geschichte dahinter:

Das eine oder andere Mal ist sie hier bestimmt schon aufgetaucht, zum Beispiel in meinem Beitrag über unseren Ausflug nach Wien oder beim On-Arrival– bzw. Midterm-Training. Jana ist 20 Jahre alt, kommt aus einem kleinen Dorf irgendwo bei Biberach in Deutschland und macht einen Europöischen Freiwilligendienst in Veszprém, den sie Ende Juni beenden wird. Wir haben uns auf dem On-Arrival-Training kennengelernt (auch wenn ich das schon wieder vergessen habe) und haben uns im Laufe der Monate immer mal wieder in Veszprém getroffen. Vielleicht kennst du das auch, aber es gibt manchmal Menschen, mit denen man einfach auf derselben Wellenlänge ist. Bei Jana habe ich so ein Gefühl und ich genieße es, mit ihr Zeit zu verbringen.

Da sie ja schon in einer Woche wieder nach Hause fährt, haben wir uns am 16. Juni zum letzten Mal in Veszprém getroffen. Wir haben zusammen Burger gegessen und uns über Gott und die Welt unterhalten. Genauso wie ich, war Jana sich auch lange Zeit nicht sicher, was sie nach ihrem EVS macht, jedoch hat sich auch bei ihr im Laufe der Zeit etwas herauskristallisiert, nämlich Grundschullehramt mit Biologie. Außer unseren näheren Zukunftsplänen haben wir über alles Mögliche geredet, über Ungarn, über das Reisen, über Roadtrips, über Familie, über Teenager, über Studieren, über Schule und irgendwann sind wir bei dem Sinn der Menschheit angekommen mit spannenden Fragen wie „Warum sind es gerade die Menschen, die glauben, sich über die Natur hinwegsetzten zu wollen?“ oder „Sind Menschen eher Lebenwesen, die reisen oder die sesshaft sind?“.

Wir sind kleinste Teilchen im System,
nicht dafür gemacht um alles zu verstehen
Doch das macht das Leben nicht weniger schön.

Maybebop in „Lied vom Nicht-Verstehen

Auf jeden Fall konnte man die Denkblasen über unseren Köpfen schon sehen. Um 22:30 Uhr musste ich dann schließlich meinen Bus nach Nagyvázsony nehmen und wir habe uns verabschiedet mit dem Versprechen, dass wir uns in Deutschland wieder treffen. Mach’s gut Jana und danke! 🙂

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