Zwischen Ende und Anfang

Zwischen Ende und Anfang

Meine ersten Tage in Passau, vor dem Uni-Start

Tschüss Eltern!

Nachdem sich meine Mutter am Tag der Deutschen Einheit wieder auf den Weg nach Hause gemacht hat, habe ich den Tag genutzt, um mein Zimmer fertig einzurichten, meine Mitbewohner besser kennen zu lernen und auch um eine Runde Fahrrad zu fahren. Dabei bin ich runter in die Innenstadt und ein wenig am Donauufer entlang gefahren; durch die restlichen Schifffahrtstouristen hindurch. Das Wetter war leider kalt und verregnet, aber trotzdem hat es hat wirklich Spaß gemacht. Nicht nur wegen der permanent schönen Aussicht über die Flüsse und auf die Berge, sondern auch wegen des reichhaltigen Kulturangebotes, das sich in der ganzen Stadt auf Postern und Flyer ankündigt. Von klassischen Konzerten über Jazzsessions und Schauspiel bis zu dreimal Wochenmarkt pro Woche und täglichen Orgelkonzerten. Nach meinem Jahr in Ungarn, wo es aufgrund der Sprache schwierig war, ins Theater zu gehen und man dafür immer in die Stadt fahren musste, bin ich davon sehr begeistert. Doch leider gab es am Tag der Deutschen Einheit leider keine Veranstaltung, dafür aber am Freitag.

KULTUR!

Am Freitagmorgen bin ich schon früh aus dem Haus, um eine Pinnwand abzuholen, die ich auf ebay Kleinanzeigen gefunden habe und gegen ein Marmeladenglas getauscht habe. Mit der Pinnwand unter dem Arm geklemmt, bin ich noch bei Aldi einkaufen gegangen, bevor ich wieder dem Berg zum Studentenwohnheim hochgekraxelt bin. Auf halbem Weg wollte ich noch beim Einwohnermeldeamt mich ummmelden, allerdings war dort so viel Betrieb, dass ich das auf nächste Woche verschoben habe. Im Studentenwohnheim angekommen, bin ich auch schon gleich wieder los, um meinen Studenteausweis in der Uni abzuholen. Ein Glück, dass ich das Fahrrad bei mir habe. Nachdem ich meinen Studentenausweis hatte, habe ich mich mit meiner Mitbewohnerin auf dem Uni Campus getroffen und wir sind gemeinsam in die Stadt gegangen. Da sie noch zur Apotheke wollte, habe ich mich schon auf den Weg zurück zum Studentenwohnheim gemacht. Mit dem Studentenausweis kann man auch die Stadtbusse benutzen, was ich gleich ausprobieren wollte und noch gerade so in einen abfahrenden Bus gesprungen bin, samt Fahrrad. Es war zwar die richtige Linie, allerdings in die falsche Richtung und als der Bus dann den falschen Berg hochgefahren ist, dämmerte es mir, dass ich wohl mit diesem Bus nicht mehr zum Studentenwohnheim kommen werde. Also bin ich irgendwo ausgestiegen, habe mich auf dem Fahrrad den Berg wieder herunterrollen lassen und schließlich doch ein zweites Mal den richtigen Berg zurück gefahren. Für den Tag hat es mir dann auch gereicht. 🙂

Als stolze Besitzerin des Studentenausweises bin ich am Abend diesmal mit dem Bus in die Stadt gefahren, um mir eine Jazzsession in einem Café anzuhören. Allerdings war ich zuerst die einzige Zuhörerin, weshab ich noch mal eine Runde um den Block gedreht habe, ehe ich wieder in das Café gekommen bin. Immer noch war kein Publikum da, nur einige wenige, die den Musikern zugehört haben. Alleine war es für mich nicht so unterhaltend, deswegen habe ich mich nach einer halben Stunde auch wieder auf den nach Hause Weg begeben. Zum Glück finden diese Jazzsessions einmal pro Monat statt, sodass ich noch genug Gelegenheiten finden werde.

Das Wochenende

Der Samstag war nicht weiter aufregend, ich war erneut in der Stadt, aber aufgrund des schlechten Wetters mit dem Bus. 🙂

Am Sonntag habe ich einen Spaziergang zum nahegelegenden Schwimmbad gemacht und am Nachmittag habe ich mich einer EuroPeerin aus Passau getroffen. Das war total nett, wir haben uns viel über die EuroPeers und unseren Freiwilligendienst unterhalten und da sie schon im letzten Masterjahr ist, konnte sie mir viele Ratschläge für mein Studium geben.

Morgen beginnt dann endlich die Orientierungswoche, auf die ich mich schon sehr freue! Von der Stadt Passau bin ich auf jeden Fall schon überzeugt, auf die Uni bin ich gespannt…

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